Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen

Warum ist diese Prüfung in Betrieben gesetzlich verankert?

Betriebe und Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Sicherheit und Unversehrtheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Daher müssen sie nicht nur regelmäßig für die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nach gesetzlicher Norm DIN VDE 0100-0105 Sorge tragen, sondern sind auch der Versicherung gegenüber verpflichtet diese Prüfungen regelmäßig durchführen zu lassen. Zudem kann es im Schadensfall, der auf die fehlende Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nach Vorschrift DIN VDE 0100-0105 zurück zu führen ist, auch dazu kommen, dass die Versicherung den Schaden nicht übernimmt und / oder sogar die Haftpflichtversicherung seitens der Versicherung gekündigt werden kann. Tritt ein Schadensfall im Betrieb auf wird auch die zuständige Berufsgenossenschaft informiert, die eventuelle Ansprüche für den betroffenen Mitarbeiter ablehnen kann, wenn der Nachweis über die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nach Norm DIN VDE 0100-0105 fehlt. Andererseits bieten viele Versicherungen auch Nachlässe in der Beitragsstaffelung an, wenn die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen regelmäßig durchgeführt wird.

 

 

In welchen Bereichen werden die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen durchgeführt?

Eine solche Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) gilt in erster Linie der Prüfung von Anlagen, die im betrieblichen Sinne genutzt werden. Doch auch im privaten Bereich oder Haushalt sollte eine solche Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen von zu Zeit durchgeführt werden. Sie ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, doch auch hier steht die eigene Sicherheit an erster Stelle. Eine oberflächliche Prüfung auf Unversehrtheit sollte zudem selbstverständlich sein, wenn man tagtäglich mit diesen elektrischen Geräten zu tun hat. Sollten Defekte oder Einschränkungen im Gebrauch auftreten und offensichtlich sein, so sollte man einen Fachmann, sprich einen Elektriker oder Hausgerätetechniker zu Rate ziehen. Dieser kann dann vor Ort das Gerät umfassend untersuchen und bei dieser Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen die Fehlerquelle lokalisieren und eventuell beheben. So kommt es nicht zu unerwarteten Ausfällen, es schont den Geldbeutel und das eigene Nervenkostüm und es kann nicht zu vermeidbaren Unfällen führen. Schließlich sind viele Unfälle im Haushalt vermeidbar und auf defekte Elektrogeräte und elektrische Anlagen zurück zu führen. In betrieblichen Unternehmen ist die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen gesetzlich vorgeschrieben. Hier greift die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nach der Vorschrift DIN VDE 0100-0105. Schließlich ist der Betrieb oder das Unternehmen für die Sicherheit der Mitarbeiter, die mit den ortsfesten elektrischen Anlagen zu tun haben, verantwortlich.

 

 

Was genau ist die Prüfung ortsfester elektrische Anlagen?

Grundsätzlich sind alle elektrischen Anlagen diejenigen Geräte, die mit Strom bzw. Energie zu tun haben, die sie erzeugen, weiterleiten oder umwandeln. Aber auch Anlagen, die elektrische Energie messen oder speichern, sind damit gemeint, wie beispielsweise in der Fernmeldetechnik. Damit ist die Gefahrenquelle schon benannt: Strom. Und so greift auch die Unfallverhütungsvorschrift, die für die Sicherheit der Mitarbeiter Sorge trägt und die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen und anderer gesetzlich vorschreibt. Zudem sollen diese Vorschriften auch sicher stellen, dass betriebliche Arbeitsmittel und Anlagen in technisch einwandfreiem Zustand sein müssen. Generell unterscheidet man zwischen ortsveränderlichen und ortsfesten elektrischen Betriebsmitteln, sowie stationären und nicht stationären elektrischen Anlagen. So spricht der Name der Betriebsmittel eigentlich für sich: ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel sind diejenigen, die mit einem Stecker versehen sind und leicht von einem Ort zum anderen bewegt werden können. Beispiele für ortsveränderliche Betriebsmittel sind im Haushalt Staubsauger, Wasserkocher, Kaffeemaschinen und ähnliche. Im Büroeinsatz handelt es sich um Monitore, Computer, Drucker und andere. Im betrieblichen Einsatz meint es Werkzeuge und Maschinen wie Bohrmaschine, Stichsägen aber auch Kabeltrommeln. Man sieht Dinge des täglichen Gebrauchs. Auch sie unterliegen strengen Prüfungen, die auch die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nach der Verordnung DIN VDE 0100-0105 enthält. Bei den ortsfesten elektrischen Anlagen spricht auch der Name für sich. Diese elektrischen Betriebsmittel sind entweder fest verankert oder aber in ihrer Bauweise so massiv, dass man sie nicht mal eben oder nur mit großer Kraftaufwendung an einen anderen Ort bewegen kann. Sie haben zwar eine bewegliche Stromzufuhr sprich ein Kabel, doch sie selbst sind nicht flexibel. Dazu gehören die meisten elektrischen Geräte, die in der Küche zu finden sind, wie Kühlschränke, Herd, Wasserspender und Durchlauferhitzer. Aber auch Klimageräte fallen in diese Rubrik. Werden diese Geräte im betrieblichen Sinn genutzt, unterliegen sie damit der Pflicht der Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nach gesetzlicher Verordnung DGUV Vorschrift 3.

 

 

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Wie wird die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen durchgeführt?


Bei der Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen werden verschiedene Stufen durchgeführt: Sichtung, Messung, Funktionsprüfung und Dokumentation. Bei der Sichtung werden die Geräte zunächst betrachtet und auf äußere Unversehrtheit abgesucht. Wichtig ist dabei die Prüfung der Anschlussleitungen, so dass die Mitarbeiter hier nicht in der Gefahr sind einen elektrischen Stromschlag bekommen können. Gleiche Gefahr gilt für fehlende oder defekte Isolierungen an den Geräten. Natürlich wird auch die äußere Hülle genau betrachtet, dass keine Abdeckungen oder Gehäuseteile lose oder locker sind und die Gefahr besteht, dass sie abfallen oder herunter fallen könnten. Abhängig vom jeweiligen Betriebsmittel und der zugehörigen Schutzklasse wird die Messung bei der Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nach Verordnung DIN VDE 0100-0105 durchgeführt. Es wird entweder der Widerstand des Schutzleiters oder der Isolation gemessen oder der Stromfluss bei Schutzleiter oder Berührung. Danach erfolgt die Funktionsprüfung des laufenden Betriebsmittels. Der große Vorteil dieser Stufe der Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen ist der, dass das Gerät dafür weiter in Betrieb bleiben kann und kein unnötiger Arbeitsausfall entsteht. Funktioniert das Betriebsmittel einwandfreie wird gut sichtbar eine Prüfplakette am Gehäuse des Gerätes angebracht. Anschließend erfolgt die Dokumentation, bei der alle Stufen der Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nach gesetzlicher Norm DIN VDE 0100-0105 sorgfältig nach gehalten wird. Die Messungen werden mit speziellen Messgeräten ausgeführt, bei denen man das Ergebnis auch gleich ausdrucken kann. Diese Unterlagen verbleiben im Betrieb oder im Unternehmen, idealerweise direkt am Gerät. Sie dienen als Nachweis für die Versicherung und sind unerlässlich im Falle eines eventuell auftretenden Schadens als Beweis für die ordnungsgemäße Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen laut DIN VDE 0100-0105. Gleichzeitig werden hier eventuelle Fehlerquellen dokumentiert und können bei kleineren Mängeln direkt behoben werden. Sind größere Defekte vorhanden dient sie dem zuständigen Techniker, der sie repariert, als Fehleranleitung.

Häufig werden auch hausinterne Mitarbeiter dazu geschult die Sichtprüfung regelmäßig selbst auszuführen. Natürlich sollten auch die Mitarbeiter, die jeden Tag mit den elektrischen Betriebsmitteln zu tun haben, auf eventuelle Fehler oder Funktionsstörungen erkennen und melden. Bei Beeinträchtigungen oder Mängeln muss umgehend eine Meldung an den Vorgesetzten erfolgen, um eine Überprüfung des Gerätes in die Wege zu leiten. Bei der Anschaffung der ortsfesten elektrischer Betriebsmittel wird schon bei der Aufstellung eine Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nach Vorschrift DIN VDE 0100-0105 durchgeführt. Schon alleine um zu gewährleisten, dass die Geräte fachgerecht aufgestellt werden und einwandfrei funktionieren. Wichtig für die Fristen für die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nach der gesetzlichen Verordnung DIN VDE 0100-0105 sind die Räumlichkeiten, in denen sich die Geräte oder Betriebsmittel befinden. Sind sie in Räumen untergebracht, in denen wechselnde bzw. extreme Temperaturen vorherrschen, müssen sie häufiger geprüft werden. Gleiches gilt für Räumlichkeiten in den sich Staub oder Feuchtigkeit befindet. An diesen Standorten muss die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen jedes Jahr erfolgen. In sogenannten normalen Räumen reicht es wenn die gründliche Prüfung alle vier Jahre stattfindet.

 

 

Somit ist die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern dient dem Betriebsinhaber zur firmeneigenen Sicherheit und zum Nachweis für eventuelle Einsparungen.